Jordanien

Natur- und Weltkulturerbe

Natur- und Weltkulturerbe

Jordan Kingdom of Time

Jordanien Tipps, Reiseinformationen und Reisenews, individuelle Privatreisen mit deutschsprachiger Reiseleitung nach Ihren Wünschen, Hotels, Badeaufenthalte am Toten Meer und in Aqaba runden das Angebot ebenso ab wie Ausflüge und Stopover in Amann.

Amman 17.21 Uhr am 29.09.2022
Zeit Berlin plus 1 Stunde(n)
Anreiseab 4½ Flugstunden
RegionArabische Welt
Webwww.jordanien-tourismus.de
Reisenwww.asien-tourismus.de
Blogwww.orient-tourismus.de

Jordanien liegt in Vorderasien. Nachbarländer sind im Westen Israel und die Palästinensischen Autonomiegebiete, im Norden Syrien, im Osten Irak bzw. im Osten und Süden Saudi-Arabien. Hauptstadt ist Amman. Weitere Zentren sind Zerqa, Aqaba und Irbid. Der höchste Berg von Jordanien ist der Um Adami bei Wadi Rum mit 1.854 Metern.

Anreise

Von Deutschland aus bietet die Deutsche Lufthansa täglich Direktflüge von Frankfurt nach Amann und Royal Jordanien bis zu sechs Flüge ab Frankfurt (tägl. außer Freitag) bzw. zwei Flüge ab München (Mittwoch und Samstag) je Woche. Dauer Direktflug 4½ Stunden bzw. mit Zwischenstopp in Frankfurt ca. 6 Stunden. Flugverbindungen bestehen innerhalb von Jordanien zwischen Aqaba und Amman (Flugdauer ca. 45 Minuten).

Lage

Jordanien umfasst eine Fläche von 89.500 qkm (etwa so groß wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen, etwas größer als Österreich), die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt ca. 380 Kilometer, die Ost-West-Ausdehnung ca. 150 bis 400 Kilometer. Der Baumbestand umfasst Olivenbäume, Zypressen, Pinien, Kiefern, Steineichen. Vorherrschende Gesteinsarten sind schwarzer Basalt im Norden (Irbid bzw. Um Qais), im Süden bei Petra Sandstein in Farbschattierungen von Weiß über Gelb, Orange und Rot bis Grau, im Wadi Rum vielfarbiger Sandstein und Granit und um Aqaba Granit. Es gibt sechs Naturschutzgebiete in Jordanien.

Highlights

Ein geeigneter Ausgangspunkt für jede Reise durch Jordanien ist die vibrierende Hauptstadt Amman, deren Bewohner die Metropole in eine lebhafte Mischung aus Antike und Moderne verwandeln. Dank ihrer optimalen und zentralen geographischen Lage erreicht man von hier aus sämtliche Sehenswürdigkeiten des Landes in maximal fünf Autofahrstunden. Ein Bummel durch die Läden und Märkte (arab.: Suq, pers.: Bazar) darf bei keinem Stadtbummel fehlen. Menschen, die vor den Geschäften mit Händlern feilschen oder im Kaffeehaus eine Wasserpfeife (Nargilah) genießen, hinterlassen einen wahren orientalischen Eindruck. Viel ruhiger dagegen geht es im Römischen Theater im Herzen der Altstadt zu, das mit insgesamt 6.000 Plätzen und erhöhte Bühnen zum Verweilen einlädt. Die viel gepriesene Akustik bewirkt, dass man auch auf den obersten Rängen hören kann, was unten auf der Bühne gesprochen wird. Bei Sonnenuntergang lässt sich der Tag am Besten vom 837 Meter hoch gelegenen Zitadellenhügel mit herrlichem Ausblick auf die weiße Stadt ausklingen.

Etwa eine Stunde nördlich von Amman liegt Jerash, das antike Gerasa. Die Stadt ist weltweit die besterhaltene römische Siedlung. Es fällt dem Besucher nicht schwer, sich auszumalen, wie hier einst der Handel blühte und reiche Kaufleute mit ihren Wagen die Kolonnadenstraße entlang fuhren. Die Pflasterung ist noch original erhalten und aufmerksamen Beobachtern entgehen nicht die Wagenspuren, die schwere Gefährte einst hinterlassen haben. Die Akustik im Südtheater ist einmalig, insbesondere während des Jerash Festivals, das hier jedes Jahr im Juli und August stattfindet.

Seit Jahrtausenden ist die Heilwirkung des größten Binnengewässers von Jordanien, das knapp 400 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, bekannt. Beinahe schwerelos liegt der Reisende im Wasser und kann dabei ganz entspannt in der Urlaubslektüre schmökern.

Jordanien bietet dem Besucher auch einige biblische Schauplätze wie beispielsweise dem Berg Nebo, der zugleich Todes- und Bestattungsort des Propheten Moses sein soll. Durch frühe byzantinische Christen war an dieser Stelle eine kleine quadratische Kirche erbaut und später erweitert worden. Über sechzig Jahre Ausgrabungen brachten eine Basilika und eine große Anzahl von Klostergebäuden zutage. Von einer der Terrassen bietet sich ein atemberaubender Blick vom Jordantal über das Tote Meer bis hin zu den Dachspitzen Jerusalems und Bethlehems.

Auch die Mosaikenstadt Madaba ist nur wenige Minuten entfernt. Die Hauptattraktion von Madaba liegt den Touristen in einer heutigen griechisch-orthodoxen Kirche der St. Georgskirche sozusagen zu Füßen. Auf dem Kirchenboden befindet sich eine aus zwei Millionen farbigen Mosaiksteinchen gefertigte Palästina-Landkarte aus dem 6. Jhd.

Nicht nur geschichts- und kulturinteressierte Urlauber kommen in Jordanien auf ihre Kosten, auch für Aktivurlauber gibt es ein umfassendes touristisches Angebot wie zum Beispiel mehrstündige Wandertouren durch das Wadi Mujib. Die Wanderroute führt durch beeindruckende Felsmassive und teilweise hüfthohes warmes Wasser bis zum Toten Meer. Außerdem sehenswert sind die in der Nähe liegenden heißen Quellen von Hammamat Ma’in. An die sechzig dieser Quellen sprudeln aus der Tiefe des Gesteins und stürzen sich in bis zu fünfundvierzig Meter hohen Kaskaden ins Tal.

Einst Hauptstadt der Nabatäer ist Petra heute eines der Neuen Sieben Weltwunder, Unesco Weltkulturerbe der Menschheit und der Höhepunkt einer jeden Reise in das Haschemitische Königreich Jordanien. Bereits der Ausblick aus dem Hotelfenster ist viel versprechend, die von der untergehenden Sonne in warmen Rottönen angestrahlten Felsen von Wadi Musa. Die rosarote Stadt erreichen Reisende durch einen 1½ Kilometer langen Siq, eine natürliche, durch Erdbeben entstandene Felsspalte. Am Ende des schmalen Durchganges bietet sich dann das wohl bekannteste und meist fotografierte Motiv der Stadt: das Schatzhaus Al Kazneh. Mit den imposanten Maßen von vierzig Metern Höhe und fünfundzwanzig Metern Breite ist es das Wahrzeichen von Petra und seine Fassade ist weltberühmt. Unvergessliche Eindrücke nehmen Urlauber auch von der Königswand mit nach Hause. Sie beherbergt eine Reihe von herrlichen Königsgräbern aus dem ersten und zweiten Jahrhundert nach Christus. Aus der Zeit der Nabatäer, deren Reich seine Blütezeit vom ersten Jahrhundert vor bis zum Ende des ersten Jahrhunderts nach Christus hatte, stammt eine Opferstätte. Nach insgesamt 860 Stufen erreicht man bei meist strahlend blauem Himmel und sommerlich heißen Temperaturen das Kloster Ed Deir. Der Aufstieg lohnt in jedem Fall, denn der Blick und die Ruhe sind unvergesslich. Der Rückzug aus Petra gegen Abend lässt sich jedoch auch hervorragend auf einem bequemen Kamelrücken antreten.

Nur neunzig Minuten Autofahrt trennen Petra und das Abenteuer Wüste. Ein Erlebnis der außergewöhnlichen Art verspricht die Übernachtung in einem Beduinenzelt mitten in der Wüste. Gemütlich hergerichtete Zweimannzelte mit echten Feldbetten und Nachttischlampen in Form von Kerzen in braunen, mit Sand gefüllten Papiertüten sogen für eine wohligen Atmosphäre, auch jenseits der Zivilisation und bieten vor allem abends ein imposantes Bild. T.H. Lawrence beschrieb das Wadi Rum als “unermesslich, vom Echo widerhallend und göttlich”. Per Jeep lässt sich die prächtige Wüstenlandschaft, die durch ihre bizarren Felsformationen und ihre unendliche Weite besticht, am besten erkunden. Urlauber können diese Schönheit jedoch auch in einem Heißluftballon bestaunen oder per Pedes erforschen.

Nur eine Stunde mit dem Auto vom Wadi Rum entfernt liegt das Rote Meer mit seiner beeindruckenden Unterwasserwelt. Die Riffe von Aqaba gedeihen prächtig, sind gesund und mit einer Vielzahl von Korallen und Fischen geschmückt. Mit Flossen, Schnorchel und Taucherbrille ausgestattet erkundigt man die wunderschöne Unterwasserwelt am besten. Wer es etwas gemütlicher mag, bucht eine Fahrt mit dem Glasbodenboot oder gönnt sich einen kühlen Drink am Hafen und beobachtet das bunte Treiben.

Entfernungen

Jordanien verfügt über eine gute touristische Infrastruktur mit einem gut ausgebauten Straßennetz sowie Hotels und Restaurants aller Kategorien. Führende internationale Hotelgruppen und Autovermieter sind in Jordanien vertreten.

 DauerKilometer
Amman – Jerash1 h48
Amman – Madaba1 h33
Amman – Totes Meer (Nord)1 h48
Amman – Qasr Amra1½ h92
Amman – Umm Qais2 h111
Amman – Petra3½ h262
Petra – Wadi Rum2 h103
Petra – Kerak2½ h150
Aqaba – Wadi Rum1 h80

Klima und Reisezeit

In Jordanien herrscht trockenes Mittelmeerklima mit sonnigen, wolkenlosen Tagen und kühleren Nächten. Die Durchschnittstemperaturen liegen in Amman von Mai bis Oktober bei 23°C, von November bis April bei 12°C. In Aqaba, am Toten Meer und im Jordantal herrschen ganzjährig mildere Temperaturen, durchschnittlich 16 bis 22°C. Die Sommer (Juli/August) sind heiß und trocken, abends aber kühler. Von November bis März kann es regnen, aufgrund der Höhenlage in Amman im Winter auch schneien. (Ausnahme Aqaba und die Wüste).

Reisezeit für Kultur-, Wellness-, Tauch- sowie Biblische Reisen prinzipiell ganzjährig. Beste Zeit für Aktivurlaub (Klettern, Trekking, Mountain Biking) sind Frühling und Herbst. Wüstentourismus ganzjährig (ideal im Winter, im Sommer sehr heiß), Canyoning vom ca. 01. April bis ca. 31. Oktober.

Gut zu wissen

Ramadan 2022 bzw. 2023 voraussichtlich vom 02. April bis 02. Mai bzw. vom 22. März bis 21. April. Über evtl. sich daraus ergebene Einschränkungen vor Ort informieren wie Sie gerne.

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Was können wir für Sie tun? Gerne erstellen wir ein für Sie kostenloses und unverbindliches Angebot für Ihre Traumreise. Wir freuen uns auf Ihre E-Mail.

Bildnachweis: Jordanien Reisen © Jordan Tourism Board